Tous les articles par bazblog

Öffnungszeiten April

We are starting things off! You can find the opening schedule for the current month here at the index tab « opening hours » More openings may be added on short notice so check our schedule every once in a while.

For the beginning the baz will not open during the week. If everything goes well and more people join us this will hopefully chance quickly.

Morgen: Einsteiger*innen-Abend

Der Umbau der neuen Baz-Räume ist so gut wie abgeschlossen. Wir suchen daher dringend aktive Unterstützer*innen, um wieder eröffnen zu können. Wer das baz ist, was wir dort machen und vor allem wo und wie ihr bei uns aktiv werden könnt, erfahrt ihr auf unserem Einsteiger*innen-Abend

Mittwoch, 25.01. um 18h im Juzi
(Bürgerstr.41)

Wir freuen uns auf euch!

„Einführung ins Asylrecht“ Workshop & Führung

Workshop wird verschoben auf die zweite Vorlesungswoche
Infos zu Uhrzeit und Ort folgen

Wie funktioniert das Asylrecht in Deutschland?
Was für Rechte und Hürden erfahren Asylantragssteller*innen?
Wie sieht der Alltag von Geflüchteten in Friedland aus?

Der Workshop bietet einen Einblick in die Grundlagen des Aslygesetzes und des Asylbewerberleistungsgesetzes.

(Zugfahrt mit dem Cantus eine Station ist im Semesterticket enthalten)

Beratung in der OM10

Das baz bietet ab sofort Beratung und Informationen zum Asylverfahren in der OM 10 an. Für Fragen zum Asylantrag, Asylverfahren, Anhörung, BAMF und der Ausländerbehörde und den Entscheidungen im Asylverfahren bieten wir Informationen. Dies ist kostenlos und unabhängig.

Termine sind:
9.8., 16.8., 23.8., 6.9., und der 20.09. immer von 15:00 bis 18:00 Uhr in der Oberen Maschstraße 10.

Für Fragen und Kontakt: counseling@baz-friedland.de

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Solidaritätsbekundung mit den Besetzer*innen der OM10

Das Beratungs- und Aktionszentrum Friedland e.V. (BAZ) solidarisiert sich mit den Besetzer*innen der OM10 und kritisiert die Äußerungen des niedersächsischen DGB-Vorsitzenden Hartmut Tölle gegenüber des Göttinger Tageblatts. Verbale Entgleisungen wie Aussagen, dass „bei allem Gutmenschentum, auch mal aussprechen, dass die Neigung, Flüchtlinge in der Altstadt zu haben, nicht so ausprägt ist“ sind in ihrem Grundgedanken rassistisch und fördern Ressentiments in der Bevölkerung. Sie heißen den Ausschluss von Geflüchteten aus dem Zentrum der Stadt, also aus dem Kern des gesellschaftlichen Lebens in Göttingen, gut. Weiter zeigt Tölles Aussage, mit der er sich auf „Gutmenschen“, das Unwort des letzten Jahres bezieht, dass er grundlegende Prinzipien des sozialen Zusammenlebens offensichtlich nicht verstanden hat. Dass die „Neigung“, Geflüchtete in der Altstadt zu haben, nicht ausgeprägt ist, bedeutet nicht, dass Initiativen, die sich für soziale Inklusion und die Aufhebung einer städtischen Gentrifizierung in ihren Grundsätzen falsch sind. Tölles Aussage verdeutlicht vielmehr, wie wichtig es ist, diesen Mechanismen entschieden entgegen zu treten und sich solidarisch für gleiche Rechte aller Menschen einzusetzen. Das Beratungs- und Aktionszentrum fordert deshalb mehr aktive Maßnahmen zur Möglichkeit der Teilhabe und Mitgestaltung für geflüchtete Menschen am gesellschaftlichen Leben.
Aus diesem Grund begrüßen wir die Arbeit der OM10, Geflüchtete in Göttingen willkommen zu heißen, um mit ihnen gemeinsam einen Raum für Begegnung schaffen. Dies sollte aus allen Teilen der Gesellschaft – insbesondere auch vom DGB, einem Bund, der sich traditionell für die Gerechtigkeit von weniger privilegierten Menschen einsetzt – unterstützt werden. Wir hoffen auf den langjährigen Fortbestand des Projekts « Our House OM10“ und darauf, dass dieses Projekt zahlreiche Nachahmer*innen findet.

Unterstützt den Protest gegen Neonazis am 23.01.2016 in Katlenburg-Lindau!

eit Ende 2015 veranstalten Neonazis des selbsternannten „Freundeskreis Thüringen/Niedersachsen“ auch in der Region Südniedersachsen Kundgebungen. In Northeim, Duderstadt und Heiligenstadt finden diese Kundgebungen bereits regelmäßig statt. Für Samstag (23.01.2016) wird nun vom „Freundeskreis“ ebenfalls zu einer sogenannten Mahnwache in Katlenburg-Lindau aufgerufen [1]. Begründet wird dies mit der Einrichtung einer geplanten Flüchtlingsunterkunft im ehemaligen Max-Planck-Institut [2]. Nach bekanntwerden hat sich in Lindau innerhalb kürzester Zeit und unter Beteiligung von vor Ort aktiven Flüchtlingshelfer*innen ein Bündnis unter dem Motto „Bunt statt Braun“ gegründet, dass sich eine „breite Unterstützung“ wünscht [3].
Das Beratungs- und Aktionszentrum Friedland (BAZ [4]) begrüßt dieses schnelle Handeln der Lindauer*innen und folgt diesem Wunsch.
Wir solidarisieren uns mit dem Lindauer Bündnis und werden am Samstag gemeinsam nach Lindau fahren um eine „kreative und bunte Gegenöffentlichkeit herzustellen“. Weiterhin rufen wir alle Menschen mit antifaschistischem Selbstverständnis dazu auf, dies ebenfalls zu tun.
Auch in Friedland haben Neonazis in der Vergangenheit mehrfach versucht Veranstaltungen durchzuführen (zuletzt am 12.09.2015 der Arminiusbund). Durch einen breiten und öffentlichen Protest konnte dies bisher verhindert werden [5].
Egal ob Arminiusbund, Identitäre, NPD, Freundeskreis oder wie sie sich auch nennen, immer wenn Neonazis ihre völkischen, menschenverachtenden Ideologien verbreiten und von „Asylflut“ oder „Umvolkung“ schwafeln, werden wir uns nach unseren Möglichkeiten am Protest beteiligen.

Sprecht euch ab, bildet Fahrgemeinschaften und kommt am 23.01.2016 um 15.30 zur Kundgebung des Bündnisses „Bunt statt Braun“ auf den Kirchplatz in Katlenburg-Lindau.
Am Sonntag (24.01.20016) wird der „Freundeskreis“ auch wieder in Northeim, Duderstadt und Heiligenstadt präsent sein. Die Grüne Jugend Göttingen ruft ebenfalls zur Teilnahme an der Gegendemonstration in Duderstadt auf [6].

[1] http://monstersofgoe.de/2016/01/19/ein-stelldichein-der-regionalen-extremen-rechten/

[2] http://www.hna.de/lokales/northeim/katlenburg-lindau-ort306070/buergermeister-zeigt-verstaendnis-aengste-lindauer-6047630.html

[3] http://www.goettinger-tageblatt.de/Duderstadt/Uebersicht/Bunt-statt-Braun-Protest-in-Lindau-geplant

[4] http://www.baz.antira.info

[5] http://www.inventati.org/ali/index.php?option=com_content&view=article&id=1996:refugees-welcome-kein-naziaufmarsch-in-friedland
[6] http://gj-goettingen.de/events/kein_fussbreit_den_nazis/

Tor Gul

Tor Gul, Afghanistan

« meine Frau und meine drei Kinder sind noch immer in Afghanistan. »

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Ich bin hier in Deutschland, um Zuflucht zu suchen und mein Leben zu schützen. Ich möchte gern an einem Ort leben, an dem ich nicht mit dem Krieg konfrontiert bin. Ich bin wirklich gern in Deutschland, ich mag besonders die Menschen hier. Ich hätte nie gedacht, dass ich in Deutschland leben würde und ich hatte auch nie den Wunsch, hier zu bleiben. Aber als ich hier ankam und sah, wie gut die Leute Geflüchtete behandeln, dachte ich mir, dass ich nie einen Ort finden würde, an dem ich auf die gleiche Weise willkommen geheißen werde.

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Ich komme aus Nangahar. Dort hatte ich ein eigenes Versandunternehmen. Wir haben alle möglichen Dinge in Afghanistan und Pakistan geliefert. Meine Frau und meine drei Kinder sind noch immer in Afghanistan. Wenn ich daran denke, will ich sofort einen Weg finden, um sie da rauszuholen und wieder mit ihnen vereint zu sein. Das hat für mich höchste Priorität. Meine älteste Tochter ist 7 und das Baby ist erst 5 Monate alt. Ich habe so viel erlebt in den letzten 5 Monaten. Die Leute an den europäischen Grenzen haben mich sehr schlecht behandelt Das Schlimmste ist, dass ich wegen all der schlimmen Erlebnisse so viele Dinge vergesse – sogar die Gesichter meiner Kinder. Das macht mich sehr traurig.

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Solikundgebung gegen den Terror in Pakistan

They went to school and never came back

On 16th of december 2104 Taliban fighters attacked a school in Peshawar, Pakistand and killed 414 kids. Their goal was to stop education in Pakistan. Let’s unite on this wednesday, 16th of december to stand up against terrorism. Please bring a candle to light for the memorial of the kids that died during this attack.

Where? Weender Straße/Barfüßer Straße

When? Wednesday, December 16th, 6 p.m. until 6.30 p.m.

Who? This action is organized by Pakistan people from Göttingen and surroundings in cooperation with the Beratungs- und Aktionszentrum Friedland e.V.

Solidarity!
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