Farid, Susan, Fatima und Amir

Farid, Susan, Fatima und Amir, Afghanistan

Susan: „Mein Traum ist, dass meine Kinder eine gute Bildung erhalten.“

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Farid: Ich habe als Maler für Regierungsbehörden in Afghanistan gearbeitet. Unsere Familie ist zusammen hergekommen. Ich und meine Frau Susan mit unserer Tochter Fatima und unserem Sohn Amir. Wir hatten viele Probleme in Afghanistan. Ich hatte Probleme mit den Taliban, und auch mit ISIS. Es gab eine Zeit, in der ich nicht wusste, ob ich lebendig wieder zurückkommen würde, wenn ich aus dem Haus ging. Der Hauptgrund, weshalb wir Afghanistan verlassen haben, ist, dass ich meine Tochter hätte verheiraten müssen. Sie ist erst 10 Jahre alt! Ich wollte das nicht tun, also hätten sie uns alle am Ende umgebracht, weil wir uns weigern. Fatima wurde sehr krank. Wir mussten weg. Hier ist meine Familie in Frieden und wir warden nicht mit solchen Problemen konfrontiert. Die Kinder sind sehr glücklich und gehen jeden Tag im Lager zur Schule. Ich bin auch sehr glücklich, wenn ich sie so froh sehe.

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Susan: Mein Vater war Lehrer. Die Taliban haben ihn getötet. Deshalb hatte ich selbst nie eine Chance, Bildung zu erhalten. Mein Traum ist, dass meine Kinder eine gute Bildung erhalten.
Fatima möchte gern Ärztin warden, wenn sie groß ist.
Amir ist 8, und er ist manchmal ein bisschen frech. Er ist der einzige afghanische Junge hier und konkurriert mit den anderen Kindern und rennt überall herum. Er möchte Übersetzer werden, denn es gibt hier keine afghanischen Übersetzer hier. Oder vielleicht auch Polizist, um Menschen zu helfen.